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Deborah Krähenbühl
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Umnutzung vom Schloss Burgdorf wird teurer

Das Schloss Burgdorf

Seit heute liegt das konkrete Umbauprojekt für das Schloss Burgdorf vor. Die Kosten belaufen sich auf rund 16,5 Millionen Franken, wie der Stiftungsrat heute mitteilt. Das sind über 2 Millionen Franken mehr als ursprünglich geplant. Stiftungsratspräsident Markus Meyer nimmt dabei auch den Kanton in die Pflicht. 

Der Stiftungsrat erklärt die höheren Kosten mit neu aufgetauchten Altlasten, zusätzlichen Grundleistungen für den Gastro- und Museumsbetrieb und mit Projektänderungen gegenüber der Vorstudie. Diese wurde im Jahr 2012 nach einer Wettbewerbseingabe erstellt. Laut Stiftungsrat sind bereits 13.4 Millionen Franken zugesichert.

Die neue Finanzierungslücke von 3.1 Millionen Franken sei für den Stiftungsrat eine Herausforderung, denn bisher sei man lediglich von einem Fehlbetrag von 800'000 Franken ausgegangen. Einerseits versuche man, die Finanzierung zu sichern. Andererseits halte man auch nach möglichen Einsparungen Ausschau. Der Stiftungsratspräsident Markus Meyer nimmt dabei auch den Kanton in die Pflicht. Man habe Asbest gefunden: «Der Kanton muss als Eigentümer für die Altlasten geradestehen», fordert er. Und auch der Denkmalschutz solle seinen Beitrag leisten, um die Sanierung der alten gefundenen Malereien sicherzustellen.

Im Schloss Burgdorf entsteht eine Jugendherberge, ein Museum, ein Trauungszimmer und ein öffentlicher Gastrobetrieb. Läuft alles nach Plan, wird das umgenutzte Schloss im Jahr 2019 eröffnet. 

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